Aktuelle Ausstellung

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Abb. Stephanie Pech, Filetstückchen, 2013, 100 x 80 cm, Print

 

Stephanie Pech, »floating days«

„Seit Künstlerinnen und Künstler zu Beginn des 20. Jahrhunderts erste gegenstandslose Bilder malten, scheint es so gut wie ausgeschlossen, sich nicht entweder zur Figuration oder zur Abstraktion zu bekennen. Dabei zeigt die Begegnung mit dem malerischen Werk von Stephanie Pech, wie wenig trennscharf und weiterführend eine solche Kategorisierung ist: Ihre bühnenartigen Stillleben, ihre doppelbödigen Traumwelten, ihre schreiend lauten Farbakkorde, ihre vielschichtigen Bildebenen und vor allem ihre collageartigen, subtilen Texturen verweben sich zu Bildereignissen, in denen der Gegenstand und die Farbe, das Sujet und seine Stofflichkeit miteinander zu agieren, zu atmen, zu streiten scheinen. In dieser komplexen visuellen Welt kann sich der Sehsinn verlieren, an ihr muss sich der Intellekt abarbeiten. Scheinbar zum Greifen nah rücken die Dinge heran und bleiben doch Erscheinung, Zeichen, Metapher.“ - Aus „Bilderlust“ Martina Padberg, Bonn 2020, Auszug aus Künstlerportrait „Kontraire Welten“, Hrsg. Boesner Kunstportal

 

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Abb. Beate Höing, Affe auf Sänfte, Ton, Fundstücke aus Porzellan, 30 x 20 x 13 cm 

 

Beate Höing, Keramische Skulptur

„Inspiriert von Ornamenten und Stofflichkeit als kulturhistorische Bestandteile der Volkskunst, von Märchen und Mythen sowie Traditionen und Ritualen, erscheinen diese Einflüsse im Werk der Malerin und Keramik-Bildhauerin Beate Höing in einer ganz eigenständigen Ikonografie. Tatsächlich Vorhandenes, Assoziiertes und Erinnertes fügt sich in einem ambivalenten Spiel aus Realität und Fiktion zusammen, in welchem Traum und Albtraum, Entspannung und Erschrecken dicht beieinander liegen. Inhalte, Materialität und Form sind untrennbar miteinander verbunden. Die Keramik-Skulpturen und Installationen der Künstlerin vermitteln zudem eine Begeisterung für die Schönheit, Zartheit und Ästhetik der Dinge sowie die Lust am Spiel mit den gestalterischen Möglichkeiten. Das keramische Material transportiert indirekt die Vorstellung von Kitsch, aber auch von traditionellem Handwerk. Diese „Hypothek“ kommt der inhaltlichen Aussage entgegen, wird von der Künstlerin fast provokant gesteigert. Eingearbeitete Nippes- und Porzellanfigürchen, seit Jahrhunderten Inbegriff bürgerlicher Vorlieben, als Dekorationsartikel oder Souvenir geliebt oder als Kitsch abgetan, bieten Spielraum für Imaginäres und Fantastisches. Mädchen-, Jungen iguren, Träumende oder Schlafende, Märchen-, Fabelwesen oder Tiere - fragil erwachsen die Figuren aus floralen, opulenten Sockelelementen, stehen für sich selbst oder präsentieren sich in großen Figurenarrangements.“ - Jutta Meyer zu Riemsloh M.A.

 

 

 

 

 

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