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Impressionen

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Abb. ELLEN MÄDER-GUTZ, Eiche, 54 cm


Über Ellen Mäder-Gutz:

"In den siebziger Jahren absolviert die 1954 geborene Künstlerin in Ost-Berlin neben dem Studium der Bildhauerei auch ein Grafikstudium. Spätestens mit ihrem Weg in den Westen, der sie 1987 nach West-Berlin führt, erarbeitet Ellen Mäder-Gutz einen individuellen Formenkanon. Das traditionelle Menschenbild hinter sich lassend, beginnt sie eine tief greifende Auseinandersetzung mit der Natur. 

....Mit der phantasievollen Umbildung planzlicher Strukturen geht Mäder-Gutz auf die Tradition der symbolischen Verknüpfung von Natur und Weiblichkeit ein. Auf diese Weise entsteht mittels Zeichnung eine künstlerische Gestalt, innerhalb derer sie das "Heimliche", das eigentlich Unsagbare umschreibt.

...Daneben enthüllen fast lebensgroße Skulpturen eine auffallend räumliche Präsenz. Neben den dreidimensionalen Arbeiten zeigen intensive druckgrafische Arbeiten ihren Umgang mit dem Phänomen Raum. Durch feinste Farbnuancierungen konstruiert die Künstlerin räumliche Illusion auf zweidimensionaler Fläche.

Insgesamt zeigt unsere Premierenpräsentation der Arbeiten von Ellen Mäder-Gutz ein breites Spektrum sinnlicher Qualitäten. Auf vielfältige Weise und mit hoher technischer Präzision eröffnet sie mit Skulptur, Druckgrafik und Zeichnung eindruckvolle Perspektiven von Pflanzen und Blüten, die wiederholt Assoziationen des Weiblichen hervorrufen." (zitiert nach Britta Petersen)

 

 

_DSC4911 Gabi Streile, Große Tulpen, hell, 2018, Öl Lw, 200 x 200 cm, zweiteilig.jpg

Abb. GABI STREILE, 12 Rosen, 2017/18, Öl, Lw, je 100 x 80 cm

Über Gabi Streile:

"Nicht nur in ihrer Serie expressionistischer Landschaften lotet Gabi Streile Möglichkeiten der ins Abstrakte spielenden Strukturen aus. Gleiches gilt für Blumen und Früchte, Tulpen und Rosen, die immer wieder für die Künstlerin zum Malanlass mit temparamentvollem Schwung werden.

Unter dem Pinsel von Gabi Streile geben Tulpen als Blumenstrauss, ob von innen heraus oder von der Seitenansicht, einen aktuellen Zustand wieder. Es geht darum, die erlebte Stimmung zu transportieren, es geht um abstrahiertes Gefühl und darum, einen Zustand zu erfassen.

Die Natur ist das Vorbild. als Ausdruck von Werden und Vergänglichkeit fließt die Zeit in das Bild ein, das ewige Thema des Menschseins und der Malerei. Die erlebte Lebendigkeit wohnt den Bildern inne." (zitiert nach Dr. Susanne Ramm-Weber)

 

 

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Abb. JOSEPH KERSCHER, Physis_01, Fotografie, 76 x 116 cm

Über Joseph Kerscher:

"Uns treibt ein existenzielles Bedürfnis nach Natur. Naturreize wirken faszinierend, sie fesseln die Menschen, ziehen deren Aufmerksamkeit auf sich. Der Geist wird auf angenehme Weise beschäftigt. In Studien belegen Forscher, dass Menschen allerdings offene, abwechslungsreiche Landschaften bevorzugen, die Überblick und Schutz zugleich bieten. 

Die 28 großformatigen Fotografien der Serie PHYSIS von Joseph Kerscher, entstanden 2016/17, aus denen wir eine Auswahl in der Galerie zeigen, sind sagenhaft schön. 

...Was davon in den Bereich der Außenwahrnehmung fällt und was künstlerische Innenschau ist, elegant elegisch gerundet, vermag man nicht konkret auseinanderzuhalten. Wir kehren ein in die Lautlosigkeit, in einen Moment stillgestellter Zeit, 

Wie Kerscher uns das Prozessuale, das Veränderliche als das wohl fundamentalste Seinsprinzip alles Realen, mit Blick auf das Irdische, auf den Himmel und in unser Innerstesdarzulegen vermag, das ist von rätselhafter Qualität. Dass seine in forschenden Reihen des Denk-Fühlens angelegten Bildergebnisse farblich künstlich wirken, kann nicht verwundern, denn die kontinuierlich aufgetauchten Naturverunreinigungen, die Kerscher neugierig ausleuchtet, wurden von Menschen verursacht. 

Ein Zurück in einen paradiesischen Urzustand gibt es nicht mehr. Kerschers vermeintlich leuchtende Inseln des Glücks sind Ausdruck größter Verlorenheit. Das Schöne und das Vergiftete kommen hier auf entblößte Art  zusammen." (zitiert nach Christoph Tannert)

 

 




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