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Matthias Reichelt - Die Kunst der Perspektivverschiebung und Verdichtung bei Volker März

(Aufsatz geschrieben für die Literarturzeitschrift "die horen", erschienen März/2010)

Als Künstler blickt er immer zielstrebig dorthin, wo es wehtut. Dabei sind ihm ideologische Scheuklappen völlig fremd und die hegemonialen Meinungen egal, was erhebliche Konflikte heraufbeschwören kann. Das Gute an den Konflikten, sie sind wie ein Lackmustest und trennen die angepassten, ängstlichen von den wirklich autonomen Geistern. Und davon gibt es nicht allzu viele. Die Rede ist hier von Volker März, einem Künstler, der im weitesten Sinne Installationen schafft und dazu aus Ton kleine, unzählige Figuren formt und anschließend brennen lässt und ebenso die Malerei einsetzt. Er baut ganze Rauminstallationen und lässt diese oftmals von Musik beschallen, Popsongs, für die er die Texte schreibt und Bernadette la Hengst die Musik liefert. Zu seiner Multimedialität gehört auch der Einsatz von Filmen und Fotografie. Des Weiteren arbeitet er auch mit der von ihm gegründeten Tanz- und Theatertruppe „Unos United" und bespielt sowohl Bühnen als auch den öffentlichen Raum.
In vielen Rauminstallationen thematisiert März Philosophen und Literaten wie Walter Benjamin, Hannah Arendt oder wie kürzlich Franz Kafka. Der Prozess der künstlerischen Annäherung ist bei März gleichermaßen der Prozess einer Auseinandersetzung sowie eine Hommage.
Mit Hannah Arendt allerdings hat er sich einem wunden Punkt in der deutschen Geschichte im Besonderen und in der Menschheitsgeschichte im Allgemeinen zugewandt und damit ein Tabu verletzt, was verschiedene Formen der Vermeidungsstrategien nach sich zog. So wurde 2005 eine Einzelausstellung von Volker März im Kunsthaus Nürnberg gegen den Willen der Kuratorin1 wegen eines einzigen Satzes abgesagt. „Auschwitz ist menschlich", lautete der Satz, der im ersten Augenblick nach einer kalkulierten Provokation klingt, die die scheinbar tabulose postmoderne Ära des „Anything goes" noch toppen soll. Doch weit gefehlt. Eine intensive Beschäftigung mit den Werken der Philosophin und Politologin Hannah Arendt und deren Untersuchungen zu Macht, Diktatur und natürlich Folgsamkeit, Unterwürfigkeit und Funktionieren andererseits sowie ihrer Studie zu Adolf Eichmann2 ließ März diesen Satz kreieren. Arendts Beschäftigung mit Eichmann ergab nichts pathologisch Auffälliges, außer vielleicht ein besonders ausgeprägtes Pflichtbewusstsein, was ja gemeinhin eher goutiert wird. Im Übrigen kam Raul Hilberg als Begründer der Holocaustforschung mit seiner epochalen Arbeit „Die Ermordung der europäischen Juden"3 zu einem ähnlichen Befund wie Hannah Arendt, die in Eichmann keinen über die Maßen ausgewiesenen Antisemiten gesehen hatte. Hilberg erforschte bis ins Detail das Wie, Wo, Wann und vor allem Wer in diesem gesellschaftlichen Projekt der Definition, Ausgrenzung, Entrechtung, Enteignung und schließlich Konzentration und Ermordung der europäischen Juden. Auf die Frage, wer und warum zum Täter wurde und wieso das alles ohne nennenswerte Hindernisse und Widerstände funktionieren konnte, darauf hatte Hilberg keine Antwort. Im Gegenteil: Auf einem Symposium zum „Judenmord und öffentliche Verwaltung"4 antwortete Raul Hilberg auf eine dementsprechende Frage, dass ihm das immer unerklärlicher würde, je länger er sich mit diesem Thema beschäftige. Viele Jahre nach Arendt und im selben Jahr von Hilbergs geäußerten Unvermögen, eine Erklärung anzubieten, nämlich 1992, fand auch Christopher Browning anhand kompletter Akten über das an der „Endlösung" beteiligte Hamburger Reserve-Polizeibataillon 101 heraus, dass es sich um „ganz normale Männer" handelte.5 Egal, ob vorher Kommunisten, Sozialdemokraten, gebildete Kleinbürger oder ungebildete Proletarier, Menschen aller Klassen und Bildungsschichten waren beteiligt. Denn wer anderes hätte den detailliert geplanten Massenmord an den europäischen Juden (nicht ohne die noch verwendungsfähigen Menschen vorher als Arbeitskräfte auszupressen) vornehmen können, wenn nicht Menschen? Eine ganz einfache Überlegung, für die wir noch nicht einmal Hannah Arendt, Raul Hilberg oder Christopher Browning bemühen müssen. Planung und Durchführung von Genoziden gehören also durchweg zur Option im Arsenal des empirisch erfahrenen menschlichen Handelns. Nun hat menschlich gemeinhin die Konnotation von „anständig", „charakterlich gut", „einfühlsam" und dergleichen mehr. Menschlich jedoch einfach als Attribut für alle möglichen positiven wie auch extrem negativen Handlungsweisen zu verstehen, bedeutet etwas ganz anderes. Es ist die Differenz zwischen romantischer Verklärung und harter Realität, die Volker März für seinen Satz: Auschwitz ist menschlich nutzt. Eine ernsthafte Beschäftigung mit diesem Satz müsste bei jedem in die Erkenntnis münden, dass es keinerlei Sicherheit bezüglich des eigenen möglichen Opportunismus, der Anfälligkeit für Handeln in Übereinstimmung mit hegemonialen Auffassungen und gültigen Gesetzen gibt. Diese Selbstbefragung ist in der Tat schmerzhaft, denn es gibt keine schlüssige Erkenntnis, außer der Probe aufs Exempel. Der Mensch muss sich erst in kritischen Situationen bewähren.
In Nürnberg wurde die Ausstellung durch den Vorstand des Kunsthauses verhindert. Bei der Hannah Arendt-Ausstellung in Berlin6 wollte Volker März seinen „Eichmann-Raum" mit dem entsprechenden Satz nun endlich realisieren. Da erwiesen sich einige Künstler als völlig unkollegial und zwangen unter Androhung ihrer Nichtteilnahme die Kuratoren dazu, März wiederum eine Abfuhr zu erteilen.7 März installierte dann eine andere Arbeit, die sich als eine der meist publizierten und auch spannendsten Werke erwies. Es bleibt festzuhalten, dass die Grundsätze von der Freiheit der Kunst hier zum wiederholten Mal, diesmal auch von den Kuratoren, völlig ignoriert wurden.
Interessanterweise war März mit dem in Deutschland bislang nicht realisierten „Eichmann-Raum" als Hannah Arendt-Projekt für 2009 nach Israel eingeladen. 2008 hatte März bei einem Aufenthalt auf der Insel Sylt seine intensive Auseinandersetzung mit Kafka begonnen und begab sich mit dem jüdischen Diaspora-Literaten im Gepäck auf seine Entdeckungsreise nach Israel.
Dort hielt er sich 2009 wochenlang auf und nutzte die Zeit zu landeskundlichen Fahrten und Studien. Daraus sind zwei Ausstellungen in Israel8 und eine in Deutschland9 entstanden sowie als Resümee das Buch „Kafka in Israel", das Anlass für diesen Aufsatz ist. Die auf den ersten vierzig Seiten des Buches reproduzierten Aufnahmen entstanden auf Sylt und in der Nordsee. Auf dem Cover ist eine Kafka-Figur von März abgebildet. Kafka mit nacktem Oberkörper, mit seinen berühmten abstehenden, roten Ohren und einer Krawatte um den nackten Hals, schaut aus einem Schaum- oder Wolkenmeer, beide Assoziationen wären sinnfällig. In März' Versuchsanordnung ist Kafka nicht 1924 an der Schwindsucht gestorben sondern im Boot samt seinem Affen, Herrn Rotpeter, nach Palästina gerudert, wo er heute noch, mittlerweile 126 Jahre alt, lebt. Der jüdische Romancier und Sonderling, weder hier noch dort richtig zugehörig, ist für März die ideale Figur, mit der er als Außenseiter, als Fremdling, einer für ihn neuen gesellschaftlichen Situation gegenübertreten kann. Kafka, als säkularer Jude und vielleicht latent homosexuell, lebte in einer doppelten Diaspora mit einer eigenen und sehr scharfen Sicht auf Gesellschaft. März' Rolle paart sich in dieser Konstruktion zum Teil mit Kafkas Rolle, was vielleicht anmaßend erscheint, aber es mitnichten ist. Denn in vielen angesprochenen Themen lässt März Kafka aufgrund der biografisch überlieferten Themen reagieren und in manchen imaginiert März Kafkas Sichtweise, die dann freilich die März'sche ist. Denn bekanntermaßen hat Kafka Palästina nie besucht und konnte Israel nicht kennen. Das gesamte Projekt „Kafka in Israel" beruht auf einer sonderbaren Projektion und einer ebenso merkwürdigen Perspektive, die des Anderen, nicht Dazugehörigen.
„Kafka hat sich selbst als jemand wahrgenommen, der keine Identität besitzt, der keine Tradition weiter verfolgt, der enterbt ist. Sohn sein heißt in diesem Fall ein Bewusstsein der Differenz wahrnehmen, nicht vordringen zu einer vollen Identität, einer gültigen sozialen Rolle, sondern abgeschieden bleiben, dadurch aber gerade Beobachter sein dürfen."10
Im Schutz des jüdischen Kafka, der zwar jüdische Kultur aufsog, aber mit dem Zionismus nicht all zuviel am Hut hatte und ein eher säkulares Leben führte, macht Volker März als deutscher Goi seine Beobachtung und kann sie mit thematischen Aspekten bei Franz Kafka mischen. Ihm fallen Phänomene einer Gesellschaft auf, die deren Mitgliedern kaum eine Bemerkung wert sein werden. Mit diesem Blick des Fremden, des Anderen reist also März mit seinem Kafka durch Israel und registriert die vielen Checkpoints und die Militarisierung der gesamten Gesellschaft, die auch Kafka/März ergreift und ihn plötzlich von der Schusswaffe Gebrauch machen lässt.11
Was der als menschliche Figur camouflierte Affe Rotpeter für Kafka in seinem „Bericht für eine Akademie", das ist gewissermaßen Kafka für März. März spielt mit den Perspektiven und dies nicht nur im übertragenen Sinn. Denn die Perspektivverschiebungen finden sich im ganzen Buch wieder. März hat seine Figuren so geschickt eingesetzt und fotografiert, dass der Eindruck entstehen könnte, es handle sich um lebensgroße Figuren. In Wirklichkeit sind sie jedoch sehr klein, meistens nicht größer als ca. 15 cm. In vielen Bildern nimmt die Figur und mit ihm der Leser/Betrachter die Position des „unten" ein und wirft einen Blick nach „oben". Das gesamte Projekt ist mit seinen Bildern und Texten eine Art von Roman, der sowohl der Bildenden Kunst wie auch der Literatur zugeordnet werden kann. Denn in März' Buch schildert Kafka in Briefen an viele ebenfalls längst verstorbenen Personen wie Hannah Arendt, Walter Benjamin, Sigmund Freud, Golda Meir sowie an seine Schwestern seine Eindrücke aus diesem Land.
So fallen ihm die zweifelhaften Erfolge der Genforschung, die zur Existenz von federlosen Hühnern führen, die die Kosten der Fleischverarbeitung erheblich reduzieren, als „herzzerreißende Jämmerlichkeit" auf.12 In einigen realen Personen hat März aktiv Teilnehmende für seinen Briefroman gefunden. Sie unterwarfen sich der fiktiven Prämisse, mit einem überlebenden Kafka zu korrespondieren und traten in einen Dialog. Mit Daniel Ganzfried, einem Journalisten aus der Schweiz, kommuniziert er über die architektonische Hässlichkeit vieler Gebäude in Israel.
In einem Brief an Hannah Arendt kommt Kafkas „Herzensfreude" zum Ausdruck, Arendt nach langer Zeit in Jerusalem – wenn auch zu einem unerfreulichen Anlass, nämlich dem Prozess gegen das „Eichmann-Würstchen" – wiedergesehen zu haben. März lässt Kafka in Differenz zu Arendt nicht nur die Banalität des Bösen sehen, sondern in erster Linie „die zerstörerische Kraft von nationalen Systemen, die solch kümmerliche Bürotrottel mit Macht ausstatten und mit Hilfe des absoluten Gehorsams zu Monstern aufblasen".13 Damit spricht März ein wichtiges Problem an, nämlich das der Nation bzw. des nationalen Kollektivs. Ein konstitutives Element, aus dem Nationalismus erwachsen und zu Hass auf die Nichtzugehörigen führen kann. Was aus dem deutschen Nationalismus geworden ist, wird jeder (bis auf Alt- und Neonazis) übereinstimmend erkennen. Auch der südafrikanische Apartheidstaat wird wohl von der überwiegenden Mehrheit im Rückblick als nationalistisch und extrem rassistisch be- bzw. verurteilt werden.
Bei der Beurteilung der zentralen Frage im Nahostkonflikt, der Nichtexistenz eines autonomen und souveränen palästinensischen Staates und angesichts der fortfahrenden Be- und Zersiedelung palästinensischer Gebiete durch Israel, die Vertreibung, Schikanierung und die permanente Demütigung seiner Bewohner wird dagegen ohne große Reaktionen hingenommen. Die Welt hat sich daran gewöhnt wegzuschauen, viele entschuldigen die Aufrechterhaltung von entwürdigenden Lebensverhältnissen von Palästinensern durch Israel mit dem Schutzbedürfnis vor arabischer Aggression. Doch genau dadurch erwächst neue Aggression und Terror. Linke israelische Kritiker reden von einem rassistischen Staat, nutzen den Vergleich der Apartheid, wie übrigens auch Noam Chomsky.14
Volker März entzieht sich der üblichen verbalen Rituale und Termini und nutzt (s)eine andere und distanzierte Perspektive.
„Ich bin eigentlich sooo unpolitisch wie eine flügellahme Ente im Zoo von Damaskus. Doch wenn ich in Israel meinen Mund aufmache, um mein Hirn vor Leuten zu teilen, beginnen biochemische Reaktionen außer Kontrolle zu geraten, und es brodelt und blubbert und explodiert, ...weil mir in meinem alten Schädel die hiesigen Lieblingsbegriffe wie ‚Opfer' und ‚Täter' automatisch zu dem Wort ‚Töpfer' verklumpen. Kein Wunder."15
In dem Buch bemüht März aber keine politische, analytische und kalte Sprache, sondern eine Sprache, die philosophische und politische Termini ebenso aufweist wie eine manchmal fast kindliche und unbefangene Weise der Sprachschöpfung, des Kalauerns, die keinen Aspekt, auch die Sexualität nicht, ausgrenzt. März' Ton ist von einer leichtfüßigen und empathischen Poesie getragen. Aus den Texten spricht eine persönliche Leidenschaftlichkeit, ein Engagement, das gleichermaßen mit Kopfschütteln und Sarkasmus auf die grausame Verrücktheit dieser Welt reagiert, keine Ruhe findet und eventuell eine Lösung in dem Entsagen der Ideologien und eines jeglichen Nationalismus sieht. Wäre die französische Revolution nicht ebenso in Blut getränkt worden, die propagierten Grundsatzwerte Liberté, Fraternité, Egalité könnten von März so übernommen werden.
Doch März weiß von der Brüchigkeit der Zivilität der Menschen und eben auch bei Kafka. Kafka, ebenso wie viele andere Künstler seiner Zeit, hatte dem Ersten Weltkrieg positiv entgegengesehen mit der „Aussicht auf einen tiefgreifenden Bruch mit dem bürgerlichen Leben".16
Für Kafkas begrüßende Haltung zum Ersten Weltkrieg hat März Figuren geschaffen, die nur aus Unterleib und erigiertem Penis als offenes Kanonenrohr bestehen. Ein gelungenes Bild für die Militarisierung des Körpers, der sich kopflos dem nationalen Schlachtruf unterwirft.
In dem Text des Lieds „Kafkarawane" mengt März alles in Reimen zusammen, wie es nur im Kontext von Kunst möglich ist. Alle Differenzierung ignorierend, werden die biblischen Mythen mit dem Nahostkonflikt, den Kindersoldaten samt Sex und Krieg in einen Popsong gepresst. Und genau in dieser unkonformistischen und spielerischen „Anmaßung" steckt der Charme von März' Kunst, alle Bedenken fahren zu lassen. Und schreit nicht die verfahrene und so hoffnungslose Situation nach einem Verlassen der Schützengräben, um einen völligen Neuanfang zu probieren?
Das ständige Beharren auf noch so historisch abgeleitete Positionen führt keinen Schritt vorwärts sondern nur immer weiter zurück.
Mit „Kafka in Israel" schließt sich März' „Trilogie über deutschsprachige jüdische Denker des 20. Jahrhunderts".17
Allen drei Personen ist eine Art des Suchens und der kritischen Selbstreflexion gemein, was für März eventuell die Quintessenz einer möglichen und völlig religionsfreien Hoffnung auf eine bessere Welt sein könnte. Denn nur die kritische und schonungslose Selbstreflexion klärt auf über Irrtümer und besitzt die Kraft, alle ideologischen Mauern zumindest erkenntnismäßig zu durchdringen. Die große Aufgabe bleibt, die Bürger jeder Gesellschaft zu dieser kritischen Selbstreflexion zu befähigen. Eine Voraussetzung dafür besteht darin, sich endlich nur noch als Weltbürger und außerhalb nationaler Kollektive zu begreifen.

1 Petra Weigle.
2 Anlässlich des Prozesses, den man ihm in Israel als einer der Koordinatoren und Organisatoren der Ermordung der europäischen Juden machte. Arendts Studie erschien 1963 beim Piper Verlag unter dem Titel: Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen.
3 Die US-Ausgabe erschien 1961. Die erste dt. Ausgabe 1982 bei dem kleinen Berliner Verlag Olle & Wolter. 1990 kam eine durchgesehene und erweiterte Ausgabe als dreibändige Taschenbuchausgabe im S. Fischer Verlag heraus.
4 Symposium der Gewerkschaft ÖTV im Bildungs- und Begegnungszentrum Berlin, 20.–24.1.1992.
5 Ganz normale Männer. Das Reserve-Polizeibataillon 101 und die „Endlösung" in Polen. Rowohlt, Reinbek 1993.
6 Hannah Arendt-Denkraum vom 10. – 19. 11. 2006 in der ehemaligen Jüdischen Mädchenschule in der Auguststraße in Berlin-Mitte, kuratiert von Dr. Peter Funken, Sebastian Hefti, Dr. Wolfgang Heuer, Katharina Kaiser und Prof. Hermann Pfütze mit den Künstlern und Künstlerinnen: Tobias Hauser, Johann Lorbeer, Volker März, Susanne Hofer, Katrin Oettli und Sebastian Hefti, Thomas Hirschhorn, Marcus Steinweg, Martha Rosler, Judith Siegmund, Berlin, Parastou Forouhar, Ram Katzir, Adib Fricke.
7 Vor allem Adib Fricke, Tobias Hauser, Johann Lorbeer und Judith Siegmund sowie Eran Schaerf und Eva Meyer. Obwohl die Kuratoren sich dem Druck beugten und März zwangen, auf den Satz zu verzichten, zogen die beiden Letztgenannten es vor, nicht teilzunehmen. Vgl. auch Volker März: Das Lachen der Hannah Arendt. UNOS UNITED auf ihrem Weg durch den Schlamm der Geschichte. Verlag für moderne Kunst Nürnberg, 2007, S. 94.
8 In der Chelouche Gallery, Tel Aviv unter dem Titel „Kafka in Heaven", Ende Oktober bis Mitte Dezember 2009 sowie als „Kafka in Israel" im Herzliya Museum of Art, Herzliya im März 2009.
9 Kunstverein Mannheim, Mai 2009.
10 Peter-André Alt: Franz Kafka. Der ewige Sohn. Eine Biographie. Zitiert nach: Wolfgang Schneider: Büchermarkt, Deutschlandfunk: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/435978/
11 Volker März: Kafka in Israel. Nürnberg: Verlag für moderne Kunst 2009, S. 151, 163.
12 Ebenda, S. 91.
13 Ebenda, S. 67.
14 Noam Chomsky tut dies an mehreren Stellen in seinem Buch: Offene Wunde Nahost. Israel, die Palästinenser und die US-Politik. Hamburg: Europa Verlag 2002.
15 Volker März, a.a.O. , S.141.
16 Peter-André Alt, a.a.O.
17 Volker März, a.a.O., S. 223.

 

Kataloge und Künstlerbücher

Kafka in Israel Teil 2, 2012

Kafka in Israel, 2009

Das Lachen der Hannah Arendt, 2007

Vom Sein und Machen was man will, 2005

Ersatzmensch, 2003

1982 Kartoffelesser Lothringerhallen, München ( Kat. der Ausstellung zusammen mit Alexander .Roob - Thomas Lehnerer - Schang Huter)

1983 Flut - Galerie in der Finkenstr ( Kat. der Einzelausstellung )

1993 Emy-Roeder Preis, Ludwigshafen ( Kat. Zur Gruppennausstellung)

1996 - Nietzsche - Basilisk ( Nietzschehaus Naumburg – Kat. der Einzelausstellung)

2000 Werkstücke Stückwerk – Speyer ( Kat. der Gruppenausstellung)

2002 Osmose – Galerie Nord Berlin ( Kat. der Gruppenausstellung)

2003 Ersatzmensch ( Buch zur Einzelausstellung im Skulpturenmuseum Heilbronn ) Plöger Verlag

2005 Vom Sein und Machen was man ist ( Buch zur Einzelausstellung im Dresdner Hygiene Museum ) Graef Verlag

2005/06 Rundlederwelten, Martin-Gropius Bau, Berlin ( Kat. zur Gruppenausstellung)

2006 Kunstforum - Band 179 - Auschwitz ist menschlich - Interview mit Matthias Reichelt

2006 Hannah Arendt Denkraum ( Kat. zurGruppenausstellung)

Kunst- Köperlich , zeitgenössische Plastik – Museum Dominikanerkirche Osnabrück ( Katalog zur Gruppenausstellung)

2007 Das Lachern der Hannah Arendt ( Buch zu dem Projekt UNOS UNITED und der Ausstellungsreihe über Hannah Arendt) – Verlag für moderne Kunst Nürnberg

2007 Europäische Triennale der Kleinplastik, Slowenien (Katalog der Gruppenausstellung)

2007 Dichterisch Denken - Hannah Arendt und die Künste - Wallstein Verlag

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